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Peckelsheim – Mariä Himmelfahrt

Die Ortschaft Peckelsheim liegt an der alten Handelsstraße Warburg – Brakel – Hameln – Herford und wurde erstmals im 10. Jahrhundert in Urkunden des Klosters Corvey (bei Höxter) als “Pykulesun” erwähnt.
Um 1295 entstand die 1. Burganlage. 1318 verlieh der Paderborner Bischof Dietrich II. dem Ort die Stadtrechte und errichtete die Pfarrei. Mit rund 1.900 Einwohnern ist Peckelsheim heute der zweitgrößte Ort im Pastoralverbund.


Links und Informationen


Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt

Der Ursprung der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt zu Peckelsheim reicht bis in die 1. Hälfte des 14 Jh. zurück, aus dieser Zeit stammt der mächtige Kirchturm. Er diente früher den Bürgern der Stadt auch als Wehrturm. Nach einem Brand bekam er 1688 die markante barocke (Welsche) Haube.Auch das Mittelschiff wurde im 14. Jh. errichtet, im 15 Jh. wurden die beiden Seitenkapellen angebaut. Da die Kirche im Laufe der Zeit für die Pfarrgemeinde zu klein geworden war, wurden Anfang des 20. Jh. die Mauern des alten Altarraumes abgerissen und in den Jahren 1919/1920 das heutige große Querschiff mit dem neuen Altarraum und der Sakristei angebaut.

 

Glockengeläut

Marienkapelle auf dem Friedhof

Die Kapelle auf dem Friedhof in Peckelsheim wurde im Jahre 1868 erbaut. 1957 wurde im Rahmen einer Renovierung der Name der Kapelle von Dechant Dr. Fuhlrott offiziell von “Friedhofskapelle” in “Marienkapelle auf dem Friedhof” geändert.
 
Die Fatima-Madonna wurde 1956 von Frau Berta Sturm aus München gestifftet. Ihr Mann war in den letzten Kriegstagen 1945 gefallen und wurde in einem Sammelgrab auf dem Peckelsheimer Friedhof beerdigt.
Der Totenzettel von Martin Sturm wurde 2006 im Internet angeboten und von Herrn E. Grünheit ersteigert, obwohl er den Zusammenhang zur Madonnenfigur nicht kannte. Es gibt schon seltsame “Zufälle”.
 
Frau Sturm regte einen monatlichen Fatima-Sühne-Rosenkranz an, der eine Zeit lang auch an jedem Samstag, kirchl. Festtag und jedem 13. eines Monats von einer Gruppe von Gläubigen gebetet wurde.

 

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