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Geänderte Gottesdienstordnung im neuen Jahr

Liebe Schwestern und Brüder in unserem Pastoralverbund Willebadessen-Peckelsheim! 

In der Finanzwelt, aber auch in der Politik und der Wirtschaft gibt es die Einrichtung bzw. die Vorgabe eines sog. „Stichtages“. Unter einem „Stichtag“ versteht man einen bestimmten Tag als festgesetzten Termin, der z. B. für behördliche Maßnahmen, besonders Berechnungen oder Erhebungen maßgeblich ist. 

Für unseren Pastoralverbund Willebadessen-Peckelsheim mit seinen einzelnen Kirchengemeinden ist der 01.01.2018 ein solcher „Stichtag“, an dem eine neue Gottesdienstordnung in Kraft tritt, die mit dem Pastoralverbundsrat beschlossen worden ist.

Diese neue Ordnung der Gottesdienstfeiern ist deshalb notwendig geworden, da von uns hauptamtlichen Priestern (P. Josef Klingele und ich als Pfarradministrator bzw. Pfarrverwalter) an den Wochenenden nur noch 5 Hl. Messen gefeiert werden können. Unsere beiden pensionierten Priester, Prof. Dr. Reinhard Kösters und Pastor Helmut Kintscher, sind aufgrund ihres Alters und ihrer gesundheitlichen Verfassung nicht mehr so „einsetzbar“, wie es noch vor kurzem war.

Da P. Josef Klingele mit einer 50-%-Stelle als Seelsorger in unserem Pastoralverbund durch das Erzbistum Paderborn beauftragt ist, kann und darf er nicht so viele Messen feiern. In der Woche an den Werktagen sind das für ihn zwei und auch an den Sonn- und Feiertagen (einschl. Vorabendmessen) ebenfalls zwei Hl. Messen.

Bei mir sieht das anders aus: Ich darf an jedem Werktag eine und an den Sonn- und Feiertagen (einschl. Vorabendmessen) drei Hl. Messen feiern. Hinzu kommen dann noch die Beerdigungsämter. Sondergottesdienste wie z. B. Brautämter oder auch Jubelhochzeiten sind längerfristig ‚planbar‘, so dass sie dann bei der Erstellung der Gottesdienstordnung schon berücksichtigt werden können.

Daraus ergibt sich, dass gerade an den Wochenenden maximal fünf Eucharistiefeiern gehalten bzw. gefeiert werden können. Sofern es die Gesundheit und der Kräftehaushalt unserer beiden Pensionäre zulassen, sollen sie auch zum „Einsatz“ kommen.

Wichtig ist jedoch, bei der Gottesdienstordnung an ‚normalen‘ Wochenenden von fünf Hl. Messen ausgehen zu können, die dann auch gehalten werden.
In den Orten, wo es keine Hl. Messe gibt, kann dann eine Wort-Gottes-Feier gehalten, wie es bisher schon praktiziert wurde.

An den Hochfesten wie Weihnachten oder auch Ostern und weiteren Festtagen (z. B. Fronleichnam, Allerheiligen, Sternsinger-Aktion) gibt es jeweils eine eigene Gottesdienstordnung, bei der entsprechende Traditionen im Wechsel berücksichtigt werden.

Die Werktagsgottesdienste von dienstags bis freitags finden dann in den Orten in einem Zwei-Wochen-Rhythmus statt, wobei es hier auch Wort-Gottes-Feiern geben wird.

Was die Zeiten für die Gottesdienste am Wochenende betrifft, so sind diese in der Regel um 18.00, 09.00 und 10.30 Uhr und Sonntagabends ebenfalls 18.00 Uhr.

Es war uns im Pastoralteam wichtig, gleiche Zeiten zu haben, damit sie sich besser einprägen lassen. Ausnahmen bei den Zeiten für Sondergottesdienste sind jedoch wie bisher möglich (z. B. Jahreshauptversammlungen am Samstagabend). Der früheste Zeitpunkt für eine Vorabendmesse ist allerdings entsprechend der Vorgabe des Erzbistums 17.00 Uhr.

Bei der Einteilung der Gottesdienste am Wochenende (samstags und sonntags) war es uns wiederum wichtig, in jedem Kirchspiel unseres PV alle Zeiten vertreten zu haben.

Wie nun ist die Verteilung am Wochenende?

 

Kirchspiel Fölsen:             

  • 18.00 Uhr Niesen
  • 10.30 Uhr Fölsen
  • 18.00 Uhr Helmern am Sonntagabend

Kirchspiel Peckelsheim:  

  • 18.00 Uhr Peckelsheim *)
  • 18.00 Uhr Ikenhausen
  • 09.00 Uhr Eissen
  • 09.00 Uhr Schweckhausen
  • 10.30 Uhr Löwen

Kirchspiel Willebadessen:        

  • 18.00 Uhr Borlinghausen
  • 09.00 Uhr Altenheerse **)
  • 10.30 Uhr Willebadessen *)

In den beiden großen Kirchengemeinden Peckelsheim und Willebadessen ist an jedem Wochenende eine Hl. Messe, und zwar um 18.00 Vorabendmesse in Peckelsheim und 10.30 Uhr das Hochamt in Willebadessen.
*) Diese beiden Zeiten werden dann jeweils nach einem Jahr zwischen Peckelsheim und Willebadessen getauscht.

In den anderen Gemeinden ist dann betreffs der Sonntagsgottesdienste ein Drei-Wochen-Rhythmus vorgegeben.
**) Die Zeiten zwischen Altenheerse und Löwen werden ebenfalls jeweils nach einem Jahr getauscht.

Sofern es aufgrund von Sondergottesdiensten in den Orten mit dem Drei-Wochen-Rhythmus zu Engpässen kommen sollte, so würde dann entweder in Peckelsheim oder in Willebadessen eine Wort-Gottes-Feier gehalten.  

Im Blick auf die Patronatsfeste der Kirchengemeinde und den dann damit verbundenen Sakramentsprozessionen ist eine eigene Regelung vorgesehen, die sich dann nicht an der allgemeingültigen Gottesdienstordnung orientieren wird. Diese m. E. notwendige Flexibilität war sowohl dem Pastoralverbundsrat als auch dem Pastoralteam bei der Beschlussfassung von besonderer Bedeutung.

Für die Feier der Werktagsgottesdienste haben wir uns, wo es eben möglich war, an die bisherigen gewohnten Wochentage gehalten. Dies war jedoch für die Orte Schweckhausen, Fölsen und Löwen nicht möglich, so dass hier jeweils als fester Wochentag nun der Freitag bzw. der Dienstag vorgegeben ist. Sofern die Gottesdienste abends stattfinden, ist die Zeit auf 18.00 Uhr für alle Orte festgelegt bzw. bei morgendlichen Feiern um 09.00 Uhr vorgegeben.


Liebe Schwestern und Brüder,

so gibt es nun einen festen, verlässlichen Rhythmus bezüglich der Orte und der Zeiten der Gottesdienste in unserem Pastoralverbund.

Ich hoffe, dass mit der neuen Gottesdienstordnung unter den gegebenen Umständen für alle Gläubigen in unserem Pastoralverbund eine zukunftsorientierte Lösung gefunden worden ist, die sicherlich noch etwas an Gewöhnung und des Sicheinspielens bedarf.

An dieser Stelle möchte ich allen von Herzen danken, die an unserer neuen Gottesdienstordnung konstruktiv mitgearbeitet haben!

Mit Gottvertrauen und der Zuversicht guten Willens wollen wir uns auch weiterhin bemühen, unserem missionarischen Auftrag in den Gemeinden unseres Pastoralverbundes gerecht zu werden, so dass wir als ein ganz kleiner Teil der Weltkirche nicht „von gestern sind“, sondern in der Freude am Herrn unsere Kraft und Zuversicht finden, um lebhaft zu glauben und glaubhaft zu leben.

In dankbarer Verbundenheit grüßt Sie – auch im Namen des Pastoralteams

Ihr     Hubert Lange, Pfarrer

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