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Welchem Stern folge ich?

An diesem Sonntag hören wir im Evangelium, wie drei Sterndeuter aus dem Osten sich auf den Weg machen um den neugeborenen König zu finden. Die alten Worte können sich mit unserem Leben verweben und Fragen an uns stellen, die uns helfen, unser Leben gerade zu Beginn des neuen Jahres wieder neu auszurichten. Vielleicht nehmen Sie sich ein wenig Zeit, den Fragen in dem folgenden Text von Renate Rautenbach einmal nachzugehen: 

Die Magier folgen dem Stern, der ihnen aufgegangen war.

  • Welchem Stern folge ich?
  • Welche Hoffnungen, Träume, Visionen bewegen mich?
  • Welche Einsichten sind mir aufgegangen und welche Werte prägen mein Leben?

In der Tradition werden die drei Sterndeuter mit den Lebensaltern Jüngling, Erwachsener und alter weiser Mensch verbunden. Immer, zu jeder Zeit sind wir Suchende nach Gottes Heil und zugleich Findende.

  • An welchen Stern habe ich mein Leben gebunden?
  • Wohin war/ bin ich unterwegs als junger Mensch, als Erwachsener, als älterer Mensch?
  • Welche Zeichen haben mich auf meinem Lebens- und Berufungsweg begleitet?
  • Wo habe ich während meiner verschiedenen Lebensabschnitte überall Gott gefunden?

Sie holten ihre Schätze hervor.

  • Welche Gaben sind mir mitgegeben?
  • Welche Fähigkeiten habe ich ausgeprägt, welche Talente schlummern noch oder sind vernachlässigt?
  • Welche schmerzhaften Erfahrungen musste ich machen?
  • Sind diese Scherben meines Lebens vielleicht kostbarer als die Erfolge und Leistungen?

Darbringen – alles: Gold, Weihrauch und Myrrhe.
Und dann umkehren auf einem anderen Weg.

Ähnliche Fragen haben mich im Rahmen meines Dienstjubiläums Anfang Dezember beschäftigt. Es tat gut, zurückzuschauen auf 25 Jahre kirchlichen Dienst. Und es erfüllt mich eine tiefe Dankbarkeit. An dieser Stelle möchte ich mich herzlich bedanken für all die Glückwünsche, Geschenke und Aufmerksamkeiten, die mir zu meinem Dienstjubiläum gemacht wurden. Es war für mich ein wunderschöner Tag. Vielen, vielen Dank! Ich freue mich auf weitere schöne Jahre mit Euch und Ihnen hier im Pastoralverbund Willebadessen – Peckelsheim!

Ursula Bußmann

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