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Zukunftswerkstatt Gemeinde in Löwen und Ikenhausen

Der Pfarrgemeinderat Löwen/Ikenhausen stellte die Ergebnisse der Fragebogenaktion „Was gibt’s hinter dem Tellerrand?“ nun interessierten Gemeindemitgliedern und Vertretern der Vereine vor. Der Einladung des Pfarrgemeinderates waren Menschen im Alter von 12 bis 80plus gefolgt.

Gemeinsam wurden erste Ideen und Projekte angedacht, die das Leben in den Dörfern Löwen und Ikenhausen in der Zukunft noch ein bisschen lebenswerter machen sollen. Die Ergebnisse der Fragebögen wurden vorgestellt und konnten von den Teilnehmern ergänzt werden. Es ergaben sich drei Themenfelder, die anschließend in Arbeitsgruppen mit konkreten Projekten gefüllt wurden:

Lebendige Gemeinde zu sein, lebendiges Dorf zu sein, ist vielen Menschen in den Orten wichtig. Dorfgemeinschaft, Ökumene und gemeinsame Aktionen der beiden Orte, die sich als eine Pfarrgemeinde verstehen, sollen deshalb durch Aktionen gefördert werden.

Als konkrete Aktion ist ein „Lebendiger Adventskranz“ an den Adventswochenenden angedacht.

Als nächste spontane Aktion, zu der die Menschen in den Orten unabhängig von Konfession und Kirchenzugehörigkeit eingeladen sind, ist am Gründonnerstag um 20 Uhr ein gemeinsames Abendessen unter dem Titel „Eat – Pray – Love“ im Kilianshaus in Löwen geplant.

Nicht weniger am Herzen liegt den Bürgern die Jugend. Als ein Projekt wurde deshalb das Angebot eines weiteren Jugendtreffs in Löwen erwägt.

Da die traditionellen Gottesdienstformen immer weniger Menschen ansprechen, plant ein Kreis von Interessierten ein monatliches regelmäßiges Angebot von neuen Gebetsformen oder Gottesdiensten. Diese Planungen befinden sich noch in den Kinderschuhen und jeder, der sich einbringen möchte, ist herzlich eingeladen, die Mitglieder des Pfarrgemeinderates anzusprechen.

Eine Fortsetzung der Zukunftswerkstatt ist ebenfalls vorgesehen, sobald die ersten Projekte angelaufen sind.

Bei dem Treffen wurde sehr deutlich, dass nicht nur das Kirchengemeindeleben in den Orten gute Ideen braucht, sondern dass im Sinne von „Ländlicher Entwicklung“ auch viele weltliche „Baustellen“ abzuarbeiten sind. Als Christ im Ort zu leben heißt, sich ganzheitlich einzubringen, die Sorgen der Mitmenschen wahrzunehmen und sich ihrer anzunehmen, nicht nur gelegentlich in einer Messe. Der Pfarrgemeinderat wollte deshalb mit dieser Aktion einen Stein ins Rollen bringen, der neue Impulse nicht nur für das Kirchengemeindeleben bringt. An der Zukunft der Orte mitzubauen, sind alle Menschen in den beiden Orten eingeladen.

 

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