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Kultur des Miteinanders im PV

Die Gremien und das Pastoralteam haben im Jahr 2017 Vereinbarungen zu verschiedenen Themen getroffen, die wir Ihnen hier im Detail vorstellen wollen.

Themenbereiche    (klicken Sie auf einen Begriff, um direkt dorthin zu springen) 

⇒  KommunikationVernetzungWertschätzungLiturgieEngagement


Kommunikation

  • Das Team meldet sich auf  E-Mails und Telefonate schnellst möglichst zurück!
  • Nach Verschickung des Gottesdienstplanes an das Team, kontrollieren alle Teammitglieder diesen und geben bei Unklarheiten Rückmeldung an Frau Plümpe. Das gilt auch für die Gremienvertreter und andere Mitarbeiter  in der Liturgie.
  • Vermeldungen im Gottesdienst nehmen die PGRs bzw. Gruppierungen selbst in die Hand und sprechen vor der Messe kurz in der Sakristei ab, wer die Vermeldung übernimmt. (PGR-Mitglied, Verein, WGF-Leiter oder Priester)
    Wenn Vermeldungen den gesamten PV betreffen, werden die Priester oder WGF-Leiter  vom Pastoralverbundsbüro per Mail gebeten,       diese in den Gemeinden  zu verlesen, in denen an dem Wochenende eine hl. Messe oder WGF stattfindet. Alle Gremien, Vereine und     Gruppierungen wenden sich also wegen solcher Vermeldungen rechtzeitig an das PV-Büro in Peckelsheim.
  • Das Protokoll des PV-Rates wird zukünftig im Aushang der Kirchen bekannt gemacht und in Kurzform im Pfarrbrief veröffentlicht.
  • Bei aufkommenden Gerüchten, informieren sich Team und Gremien gegenseitig. Das Team oder die Gremienvertreter ergreifen direkt die Initiative und stellen Dinge richtig, z. B. in Gruppen, bei Einzelpersonen, oder durch Information und Aufklärung im Pfarrbrief.
  • Gemeindemitglieder, Gremienvertreter oder  das Team sprechen direkt mit Personen, wenn es Probleme gibt.  Es werden die Probleme/Schwierigkeiten / Sachverhalte /Vorwürfe nicht „hintenherum“ geregelt oder beredet. Dies betrifft alle Seiten gleichermaßen. Dabei wird ebenfalls darauf geachtet, dass zunächst nur die betreffenden Personen einbezogen werden und nicht sofort die Angelegenheit in eine breite Öffentlichkeit gebracht wird.
  • Haltungen, die für Kommunikation wichtig sind, werden vom Team, den Gremienvertretern und allen PV-Mitgliedern beachtet: Geduld, Wertschätzung, Offenheit, Vorurteilsfreiheit und Interesse aneinander.
  • Das Team und die Gremienvertreter halten getroffene Vereinbarungen ein.
  • Damit geplante Veranstaltungen vom Team oder von den Gremien und Gruppierungen erfolgreich sein können, erinnern sich die Betreffenden gegenseitig  bzw. stellen Nachfragen zu organisatorischen Angelegenheiten. So gerät nichts in Vergessenheit oder wird übersehen, bzw. Fehler werden vermieden.

Vernetzung

  • Das Team hält regelmäßigen Kontakt zu Gruppen und Vereinen. Dazu werden die einzelnen Gruppen (WGF-Leiter, Kommunionhelfer, etc.) oder die  Vorsitzenden der Vereine (Schützen, Feuerwehr, etc.) 1x jährlich eingeladen.
  • Wenn Vereine einen Sondergottesdienst bestellt haben, werden sie vom Team aus rechtzeitig informiert, wer den Gottesdienst hält, bzw. die Gruppierungen und Vereine können sich in den PV-Büros informieren, wer den Gottesdienst hält. Der Verein oder die Gruppierung wird gebeten, sich mit dem Zelebranten in Verbindung zu setzen, um gegenseitige Wünsche, Vorschläge und Erwartungen abzusprechen.  Am Wochenende ist dabei die Tagesliturgie zu berücksichtigen.

Pastoralteam

  • Zur guten Gewohnheit im Team gehört es, dass bei den wöchentlichen Teamsitzungen ein  Rückblick zur Seelsorge im PV erfolgt und zudem die Teammitglieder von den Gruppen und Vereinen berichten, für die sie Ansprechpartner sind.
  • Einladungen an einzelne Teammitglieder werden generell im Team benannt und es wird abgesprochen, wer die Einladung wahrnehmen kann als Vertreter für das Team.
  • Bei der Veranstaltung selbst wird noch einmal darauf hingewiesen, dass das Teammitglied  als Vertreter des Teams gekommen ist.
  • Die Mitglieder des Pastoralteams verstehen sich als „gleichwertig“. Der Leiter hat aus diesem Grund zu den Aufgabenbereichen die entsprechenden Verantwortungen delegiert. Das heißt, dass die Teammitglieder in ihren Bereichen eigenverantwortlich und mit Autorität arbeiten. Ein Austausch und Abgleich zu den Verantwortungsbereichen ist mit dem Leiter und im Team vereinbart und geschieht im allgemeinen in den wöchentlichen Dienstbesprechungen.

Wertschätzung

  • Das Team, wie auch Gremien und Gemeindemitglieder achten darauf, dass Kritik positiv und wertschätzend formuliert wird.
  • Die Haltungen Jesu, die die Wertschätzung verkünden, sollen ein tragendes Element der Pastoral sein, z.B.: Barmherzigkeit, Annehmen und Vergeben, auf Fremde zugehen, Offenheit.
  • Das Thema „gegenseitige Wertschätzung“ zwischen Personen, die sich ehrenamtlich engagieren und Gemeindemitgliedern, wird in den Gemeinden an entsprechenden Stellen immer mal wieder thematisiert. Es wird darauf geachtet, dass dafür „Räume“ (Möglichkeiten) gegeben oder geschaffen werden. Dies geschieht in Gesprächsrunden, Sitzungen, Predigten und bei Anfragen)
  • Wenn gewünscht, kann in den einzelnen Gruppierungen, Vereinen und Gremien vorab ein „Anwalt“ für Wertschätzung bestimmt werden, der diesen Punkt bei Besprechungen im Blick behält und gegebenenfalls darauf hinweist.
  • Als Zeichen der Wertschätzung gibt es jeweils zum Weihnachtsfest einen Gruß vom Team. Als weiteres Zeichen soll es in Abständen einen Dankeschön-Abend geben.
  • Weiterhin wird das Thema Wertschätzung mit in die Gottesdienste genommen (z.B. Fürbitten, Gebet, etc.)
  • Zur Unterstützung der Ehrenamtlichen in ihren Aufgaben können auch Fortbildungsangebote in den Blick genommen und veranstaltet werden, wenn angefragt. Dies würde vom Dekanat mit begleitet.

Liturgie

  • Einige WGF-Leiter und Kommunionhelfer sind bereit sich überörtlich einsetzen zu lassen. Auf Anfrage hin, lassen sie sich in anderen Orten einsetzen, wenn es dort zu Engpässen kommt.
  • Ein neu gegründeter Frauenliturgiekreis beschäftigt sich mit Frauenthemen. Die Gedanken werden zu gegebener Zeit in einer Gebetszeit, in neuen liturgischen Formen vor Gott gebracht. Hierzu werden die Kirchen im Pastoralverbund oder andere geeignete Orte genutzt.
  • Eigeninitiativen von Gemeindemitgliedern aus dem PV werden gern aufgenommen und auf Wunsch vom Team begleitet. (z.B. Männerliturgiekreis, Kleinkindergottesdienstkreis, Projekte im liturgischen Bereich, etc.)
  • Gottesdienste an besonderen Orten sind generell möglich. Allerdings sollte eine Versammlung um den, zu diesem Zweck gestalteten, Altar (Tisch) möglich sein. Tische für das anschließende Kaffeetrinken, Frühschoppen oder Ähnliches mögen an anderer Stelle oder erst danach aufgebaut werden.
  • Besondere Anlässe und Orte, die Menschen ansprechen, werden für Gottesdienste auf Anfrage mehr genutzt.
  • Sondergottesdienste müssen 2-3 Monate vorher im PV Büro Fölsen oder unter der Mailadresse pfarramt-foelsen@pv-wb-ph.de angemeldet werden, damit sie bei der Gottesdienstplanung berücksichtigt werden können.
  • Für Familiengottesdienste kann eine spezielle Zeit beantragt werden. Dies muss jedoch ebenfalls ca. 3 Monate vor dem geplanten Termin geschehen.
  • Das Gottesdienstgeschehen ist ein Gemeinschaftserleben. Aus diesem Grund sind die Gottesdienstteilnehmer aufgefordert sich möglichst nah um den Altar zu versammeln, sprich die Bänke vorn zu nutzen, besonders bei Werktagsgottesdiensten.
  • Grundsätzliche Fragen, die bei der Vorbereitung einer Liturgie vom Team und/oder Ehrenamtlichen gestellt werden, sind: 
    • Mit welcher Motivation und innerem Bekenntnis feiern wir Gottesdienst?
    • Welcher Inhalt  ist bereichernd in dieser Situation und für diesen Anlass?
    • Welcher Rahmen ist dann sinnvoll und angemessen im Blick auf die Vorbereitenden und die Teilnehmer? 

 Engagement

  • Wenn EA und HA gemeinsam einen Gottesdienst oder ein Projekt vorbereiten,  wird vorab gemeinsam geklärt, welche Erwartungen, Vorstellungen und Wünsche an die Zusammenarbeit und die Inhalte bestehen.
  • Jeder und jede darf sich mit seinen Ideen und seinem Engagement einbringen und erhält auf Wunsch Unterstützung durch das Team.

Jugendarbeit:

  • Messdienerarbeit wird von Ehrenamtlichen geleitet und vom Team  mitgetragen. Sie sind Ansprechpartner der Ministranten und  vor allem der Ministrantenleiter.
  • Der Kontakt zu den Schulen wird stärker in den Blick genommen. Dazu dienen die Schulgottesdienste, der Seelsorgeunterricht und gemeinsame Projekte mit den GS und der Eggeschule, die je im Wechsel angedacht sind. Außerdem lädt das Team die Leiter und Religionslehrer der Schulen alle 2 Jahre zu einem Austausch ein.
  • Zu Jugendverbänden, die in Eigenregie ihr „Verbandsleben“ gestalten, wird immer mal wieder Kontakt aufgenommen, um zu verdeutlichen, dass auch sie ein Teil im Netzwerk des Pastoralverbundes sind, sich gern einbringen können und auf Wunsch begleitet werden.
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