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Willebadessen – St. Vitus

Der Ort Willebadessen wird zum ersten Mal in einer Urkunde vom 8. Dezember 1065 unter dem Namen Wilbutissun erwähnt. Bereits im Jahre 1149 wurde hier ein Benediktinerinnenkloster gegründet, und die Gemeinde den Ordensfrauen und ihren Seelsorgern anvertraut. Bei Auflösung des Klosters im Jahre 1810 blieb die Pfarrei erhalten. Mit gut 3.100 Einwohner ist Willebadessen heute der größte Ort im Pastoralverbund.


Links und Informationen


Pfarrkirche St. Vitus

Die heutige Pfarrkirche St. Vitus ist die Kirche des ehemaligen Benediktinerinnenklosters, das der Paderborner Bischof Bernhard I. von Oesede (1127-1160) vor nunmehr 850 Jahren in Willebadessen gründete.Die Klosterkirche wurde der Jungfrau Maria und den Heiligen Vitus, Cosmas und Damian geweiht.Die neue Klostergründung entwickelte sich offenbar günstig. Die Stadt wurde befestigt und zog zahlreiche Bewohner der umliegenden Ortschaften in ihre Mauern. Seit 1490 ist die Stadtkirche St. Rochus belegt, die bis zu ihrem Abbruch 1830 als Pfarrkirche diente.Ende des 17. Jahrhunderts begann die Barockisierung der Klosteranlage, bei der die Kirche eine durchgreifende Umgestaltung erfuhr und bis zur Mitte des folgenden Jahrhunderts fast alle Konvents- und Wirtschaftsgebäude neu errichtet wurden.

Am 7. Juni 1810 verfügte der König von Westphalen als Landesherr die Aufhebung des Klosters. Das Klostergut ging mit den Gebäuden schon im Jahr der Aufhebung durch Kauf in Privatbesitz über (Familie von Spiegel zu Borlinghausen) und gelangte 1871 an die freiherrliche Familie von Wrede. Aus dem Kloster war das Schloß Willebadessen geworden. Die Klosterkirche wurde 1830 Pfarrkirche von Willebadessen.

 

Glockengeläut

 

 

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